15 Januar 2011

Aspen 2011

Samstag, 08. Januar 2011
Es geht wieder los, auf nach Aspen. Am Flughafen treffe ich Ulrike, Eugenio und Patrick und wir knüpfen sofort an unsere gute Laune vom letzten Jahr an. Beim Kaffee tauschen wir die Neuigkeiten aus und nach der Sicherheitskontrolle treffen wir auch Ute und Mike. Jetzt ist die Gruppe vom letzten Jahr wieder zusammen, nur Silke und Tommy fehlen, was sehr schade ist. Allerdings werden wir von Rolf und Volker unterstützt (Freunde von Ute und Mike) und somit sind wir wieder zu Acht.
Der Flug ist wie immer lange, aber die Aussichten über Grönland sind fantastisch.

Grönland
Grönland

Grönland
Grönland

Das Umsteigen in Denver läuft problemlos und in Aspen ist das Gepäck von allen da und unversehrt. Wir steigen schnell in die bereitgestellten Busse und sind bald in Snowmass. Der Schnee scheint zwar etwas knapp zu sein, aber eine super Skiwoche kann beginnen.

Sonntag, 09. Januar 2011
Es schneit! Um 9:30 Uhr stehen wir zur Skipassausgabe bereit und dann geht es auf die Piste. Snowmass ist einfach spitze, der Schneefall beeinträchtigt zwar etwas die Sicht, aber es fährt sich klasse. Wir, das sind Ute, Mike, Ulrike, Eugenio, Patrick, Rolf, Volker und ich, fahren nicht nur gewalzte Pisten, die eine oder andere Naturabfahrt ist auch dabei. Das macht es hier einfach aus: Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Snowmass
Snowmass

Snowmass
Snowmass

Mittags treffen wir auch die Gruppe rund um Karl-Adolf im High Alpine, same procedure as every year ;-).
Der Schneefall am Nachmittag läßt uns eine kleine Kaffeepause in Lynn Britts Cabin einlegen. Da kommen Erinnerungen an unser "billiges" Dinner vom letzten Jahr auf, nicht wahr Patrick?!
Nach einem Bier beim Aprés Ski geht es zum Ausruhen auf's Zimmer, bis wir den Tag mit einem leckeren Steak mit Pilz-Trüffel-Risotto im Artisane ausklingen lassen.

Sonntag, 10. Januar 2011
Die Sonne scheint! Ich gehe wie immer gegen 8 zum Frühstück, als mir bereite Ulrike, Eugenio und Patrick entgegenkommen. 8:30 Uhr auf der Piste meinen sie und ich entgegne nur: Ich kann mich selbst verarschen. Doch weit gefehlt, auch Ute und Mike sind schon mit dem Frühstück fertig und überreden mich, den Turbogang einzulegen. Gar nicht so einfach, aber ich komme nur ein paar Minuten zu spät. Die Beeilung lohnt sich aber, denn Schnee und Sonne sind grandios.

Snowmass
Sonne pur

Snowmass
Tiefschneeabfahrt

Der Schneefall der letzten 24 Stunden beschert uns geile Abfahrten und die verschneiten Bäume bereiten eine herrliche Winterlandschaft. Die Gruppe teilt sich nach einer Weile, da Mike und Rolf in die "Hanging Valleys" wollen, der andere Teil fährt die wunderschöne lange "Two Creeks" Abfahrt runter und meine Ski laufen richtig gut. Da habe ich wohl das richtige Wachs vom letzten Jahr oder sollte es mein Gewicht sein???


Snowmass
Winterlandschaft

Snowmass
Two Creeks

Nach einer genialen Campgroundabfahrt mit Ute treffen wir uns mit den anderen in Sam's Smokehouse, wo es super leckere Hamburger gibt.  Am Nachmittag machen wir etwas früher Schluß, uns brennen alle die Oberschenkel. So haben wir auch genug Zeit uns frisch zu machen, denn am Abend geht es nach Aspen. Erst ein kleiner Shoppingbummel und dann in die Skylounge. Perfekter Abschluß eines perfekten Tags.

Dienstag, 11. Januar 2011
Heute geht es in die Highlands! Glücklicherweise stand dies schon am Vorabend fest und so bin ich rechtzeitig beim Frühstück, um den 9 Uhr Bus zu bekommen. Die Highlands sind immer ein Highlight, allerdings heute ein sehr kaltes Highlight. Darum haben wir uns alle vermummt.


Corinna
It's me

Es geht erstmal ganz nach oben, da hat man einen tollen Blick auf die Bowl. Da möchte ich schon auch mal rauf, allerdings bin ich dieses Jahr sicherlich nicht fit genug dafür. Rolf und Mike sind aber Feuer und Flamme, wollen sich aber erstmal einfahren. Drum fahren wir gemeinsam erstmal ein paar Autobahnen.
Nach einem Hot Cider zum Aufwärmen machen sich die beiden Bowlfahrer ab zum Aufstieg, die anderen fahren zur "Thunder Bowl", wo es eine superbreite und leere Piste gibt, aber auch eine schöne Route "Upper Stein", die Ute und ich fahren.

Aspen Highlands
Aussicht auf die Bowl

Aspen Highlands
Hot Cider

Wir machen eine ausgedehnte Mittagspause mit anschließendem Kaffee, es ist gar nicht so einfach den Amis zu erklären, was eine Latte Macchiato ist.
Abends werden wir ins Krabloonik abgeholt, ein Restaurant, das wir neu ausprobieren wollen. Es liegt etwas abseits und ist sehr gemütlich. Leider ist das Essen nicht durchgehend gut und teilweise kalt. Also werden wir es nicht auf unsere Topliste aufnehmen.

Mittwoch 12. Januar 2011
Aspen ruft! Um kurz vor 9 geht es mit dem Bus nach Aspen, sogar Mike schafft es, obwohl er erst seinen Helm vergessen hat. Der Busfahrer ist so nett und hält nochmal an. Patrick ist nicht dabei, er will "First Groom" mit Alex geniessen.
Auch in Aspen haben wir herrlichen Sonnenschein und super Pisten. Am Vormittag läuft es bei mir aber nicht so gut und die Mittagspause kommt mir gerade recht.

Aspen
Aspen

The Bowl
Blick auf die Bowl

Bowl und Corinna
Mittagspause

Nach der Stärkung läuft es viel besser und wir haben noch einen super Skinachmittag. Ulrike, Eugenio und ich lassen diesen bei einem Corona in Aspen ausklingen, wo wir natürlich noch mehr der Idarer Truppe treffen. Auf der Rückfahrt ist Patrick mit im Bus, der uns von seinem Wellnesstag mit Skifahren, Margherita und Shopping erzählt.
Wir verabreden uns für den Abend beim Italiener gegenüber, wo es die weltbesten Fettucine gibt.

Donnerstag 13. Januar 2011
Die Highlands rufen! Wir fahren noch einmal in die Aspen Highlands, denn nicht nur die Bowl, auch Cloud Nine ruft. Mal schauen, ob wir auch ohne Silke zu unserem Raclette kommen.
Aber erstmal ist herrliches Skifahren angesagt. Ute und ich wollen nochmal nach "Upper Stein", schließlich ist es die Skifreizeit aus Idar-Oberstein. Die erste Runde läuft nicht rund und so machen wir uns gleich nochmal auf. Jetzt klappt es viel besser und ich bin super zufrieden mit mir.

Aspen Highlands
Panorama mit Bowl

Aspen Highlands
Herrliches Wetter

Nun machen wir uns auf zu Cloud Nine, um den Tisch fürs Mittagessen zu sichern. Der Tisch für Acht ist kein Problem, aber das Raclette. Dieses hätten wir 24 Stunden vorher reservieren müssen, Silke fehlt eben doch! Ute und ich machen es uns gemütlich und warten auf den Rest der Truppe.

Cloud Nine
Cloud Nine Bar

Relaxen
Relaxen

Mike und Rolf kommen von der Bowl und sind wieder absolut begeistert. Ich muss da unbedingt auch mal rauf.  Nach etwas Diskussion bekommen wir Käsefondue serviert, was auch sehr lecker, aber halt kein Raclette ist. Ich gönne mir ein Gläschen Wein, eigentlich gegen das Prinzip auf der Piste kein Alkohol, aber der Käse wir's schon richten. Nach dem Essen fahren wir noch ein Stündchen und machen uns dann ab zum Aprés Ski in der Sonne.


Aspen Highlands
Aprés Ski in Aspen Highlands

Aspen Highlands
Abschied von den Highlands

Am Abend gehen wir gar nicht mehr groß Essen, denn das Fondue war schon heftig. Die Venga Venga Bar am Lift ist unser Ziel, wo es leckere Margheritas gibt.

Freitag, 14. Januar 2011
Letzter Tag! Am letzten Tag wollen wir es nochmal richtig krachen lassen und stehen schon um 8:30 Uhr auf der Piste. Die Sonne versteckt sich noch hinter den Wolken, aber die Pisten sind leer und klasse präpariert. Wir wechseln zwischen präparierten Pisten und Naturpisten, einfach herrlich. Gegen 11 wird die Sicht bessser und wir überlegen, uns zum "Long Shot" aufzumachen. Die 15 Minuten Aufstieg halten Patrick davon ab, der Rest macht sich auf. Hier merke ich, daß ich unfit bin, die Bowl wäre wirklich nichts für mich gewesen. Der Blick am Ende ist aber so grandios, dass es sich allemal gelohnt hat.

Snowmass
Blick zum Aufstieg "Long Shot"

Long Shot
Panoramablick "Long Shot"

Corinna
Juhu

Im Sonnenschein, zwischen den Bäumen hindurch geht es nun die lange Abfahrt hinunter. Herrliches Skifahren, das gibt es nur hier!

Long Shot
Long Shot

Long Shot
Long Shot

Nach dieser Abfahrt brauchen wir eine Stärkung und gemeinschaftlich geht es ans andere Ende des Skigebiets in Sam's Smokehouse. Nach dem Hamburger geht es estmal Campground runter, die Abfahrt genau am rechten Ende des Skigebiets. Der Schnee ist nicht mehr so schön wie vor ein paar Tagen und ich habe mehr zu kämpfen. Zum Abschluss wollen wir noch auf den höchsten Punkt, "The Cirque".

Campground
Campground

Cirque
Elevation 3813 m


Cirque
Panorama

Cirque
Panorama

So endet der letzte Skitag bei herrlichem Wetter. Wir kehren im Venga Venga ein und geniessen die letzten Sonnenstrahlen bei einer Margherita. Zum Wochenabschluss gehen wir ins Artisane, wo es das beste Thunfischtartar gibt. Es gab keinen Sturz, keine Verletzungen und super Bedingungen diese Woche, das macht Lust auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

15 November 2009

Laufwoche Zypern 2009

Sonntag, 15. November 2009
Heute geht es (mal wieder) nach Zypern ins Aldiana. Wenn es in Deutschland kalt, naß und dunkel wird, fliege ich nochmal in die Sonne und neben den Kanaren bietet sich Zypern an. Dieses Jahr will ich aber nicht zum Radfahren, sondern zum Laufen auf die Sonneninsel.
Wie so oft stehe ich aber erstmal am Frankfurter Flughafen und warte, da der Flieger erst 30 min und dann fast eine Stunde Verspätung hat. In Larnaca war das Radar ausgefallen und so kommt die Maschine erst gar nicht von Zypern weg. Endlich geht es doch los und wegen Rückenwind können wir einige Zeit aufholen.
In Larnaca gelandet muß ich mich etwas neu orientieren, da es der neue Flughafen ist, aber schon nach kurzer Zeit sehe ich das bekannte Aldiana-Schild. Jetzt noch eine halbe Stunde Busfahrt und ich bekomme mit weiteren 6 Spätankommern noch die "Reste" des Galabuffets. Danach falle ich einfach nur ins Bett.

Montag, 16. November 2009
Ich werde von Sonnenstrahlen geweckt, ist das genial!!! Das Frühstück kann ich auf der Terasse in T-Shirt und kurzer Hose geniessen, das ist Urlaub pur. Ich lese die Aldiana-Gazette und überlege, wie ich den Tag beginne. Meine Laufwochen fängt erst am Dienstag an und so entscheide ich mich, mit Bodyfit Flexibar anzufangen. Nach einer Stunde bin ich gut warm und die Abkühlung erfolgt mit einer Einheit Aquafit.
Nun ist erstmal Mittagessen angesagt, hier im Aldiana gibt es von morgens bis abends leckere Sachen zum Essen und ich weiß, daß ich mit einigen Kilos mehr nach Hause kommen werde. Aber ich gönne mir diesen Urlaub mit allem, was er zu bieten hat!
Mit dem ausgedehnten Sonnenbad wird es an diesem Tag nichts, da ein Gewitter aufzieht, was kurz, aber heftig alles unter Wasser setzt. So beende ich den sportlichen Teil des Tages mit T-BOW und Stretch & Relax.
Sonne und ...
Sonne und ...
 
... Regen
... Regen

Regenbogen
Jetzt noch ein Regenbogen

Nach dem Essen gibt es das erste Treffen der Teilnehmer der Laufwoche. Ich bin überrascht, wie viele dabei sind, sicherlich an die 30 Teilnehmer. Viele kennen sich bereits aus früheren Veranstaltungen in Andalusien oder auch Zypern. Wir bekommen den Plan  und ich bekomme eine kleine Krise, da wir uns bereits um 8 (!) Uhr an der Rezeption treffen, wo bleibt da der Urlaub??? Mal schaun, schließlich will ich ja im Mai einen Marathon laufen!


Dienstag, 17. November 2009
Der Wecker klingelt um 7 Uhr und ich bin dennoch ausgeschlafen. Zum Frühstück gibt es nur eine Kleinigkeit, denn mit vollem Magen trainiert es sich schlecht. Dummerweise habe ich meine Pulsuhr zu Hause vergessen, aber nun muß ich ohne auskommen.
Claudia begrüßt uns an der Rezeption und gibt das Tagesprogramm bekannt. Wir wollen so etwa 30-40 min. laufen. Alle laufen das eigene Tempo die Küste entlang und nach 15-20 min. geht es zurück. Wir traben langsam los und schon bald zieht sich die Gruppe sehr weit auseinander. Ich quatsche mit dem einen oder anderen und so vergeht die Zeit wie im Flug und wir müssen schon umdrehen. Wir sammeln uns an der Rezeption und gemeinsam geht es auf den Aerobicplatz. Dort zeigt uns Bodo, der Trainer und Lebensgefährte von Claudia, einige Laufübungen rund um die Koordination. Danach geht es gemeinsam zum Frühstück, natürlich wieder bei strahlendem Sonnenschein auf der Terasse.
Treffpunkt Rezeption
Treffpunkt Rezeption

Strandlauf
Küstenstrasse

Heute mache ich kein Bodyfit, denn um halb 12 will ich einen Fitnesstest bei Michael machen. Er hat einen Spiroergometrietest mitgebracht und ich wollte doch schon immer mal wissen, wie es um meine Ausdauer bestellt ist. Im Fitnesscenter treffen wir uns, glücklicherweise kann ich den Test auf dem Fahrrad und nicht auf dem von mir gehassten Laufband absolvieren. Zunächst ist es komisch mit der Gasmaske zu radeln, aber ich gewöhne mich schnell daran und der Test kann beginnen. Alle zwei Minuten wird sie Wattzahl um 30 Watt erhöht. Bei 240 Watt erreiche ich meinen Maximalpuls und darf langsam ausrollen. Michael erklärt mir die Ergebnisse, die gar nicht schlecht sind, gutes Lungenvolumen und hervorragende Erholzeit. Ich bin sehr gut belastbar, nur mein Grundlagenbereich kann noch deutlich ausgebaut werden. Also bekomme ich von ihm für den nächsten Tag gleich eine Pulsuhr verpaßt.
Am Nachmittag mache ich zwei Einheiten Rückenfit, denn der Rücken muckt immer mal wieder. Ich merke, dass ich ein wenig Muskelkater bekomme und  bin schon gespannt auf den nächsten Tag. Zum Tagesabschluß gibt es noch einen Vortrag von Claudia zum Thema Marathon mit geilen Bildern aus New York. Allerdings habe ich ihr hier etwas voraus, denn sie ist dort noch nicht gelaufen.
Warten auf die Technik
Vortrag mit leckerem Drink

Mittwoch, 18. November 2009
8 Uhr Treffpunkt an der  Rezeption und schon geht es los. Heute etwas länger und ein wenig ins Landesinnere. Mit der Pulsuhr halte ich mich großteils an ein langsameres Tempo, allerdings komme ich ins Quatschen mit den Allgäuerinnen und schon sind wir schneller. Wir traben eine gute Stunde und es macht sau viel Spaß. Anne fragt mich nach dem Frühstück, ob wir noch Bodyfit machen und so gehen wir gemeinsam zu Step & Co. Eigentlich ist das nicht das Wahre für mich, aber in der Gruppe macht auch das Spaß. Für den Nachmittag haben sich viele Läufer für eine Stunde Spinning angemeldet und vorher geht es noch auf die Wiese zur Fußkräftigung und Übungen mit Hanteln.
Am Start
Los geht's

Corinna
Kleiner Anstieg

Ich habe zwar ziemlichen Muskelkater, aber nach der Spinningstunde fühle ich mich locker und einfach klasse. Ich bin wohl doch eher der Radfahrer, als der Läufer. Ich geniesse noch einige Strandsonnenstrahlen und vor allem den Sonnenuntergang.
Sonnenuntergang
Sonennuntergang

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Vor dem Essen gibt es noch Stretch & Relax, aber nach Sonnenuntergang ist es doch schon empfindlich kühl und ich freue mich auf eine heiße Dusche.

Donnerstag, 19. November 2009
Heute stehen Tempoeinheiten auf dem Programm. Zunächst geht es locker drei Kilometer ins Landesinnere bis zu einer längeren geraden Strecke. Während Bodo uns Micha die Strecke abmessen, macht Claudia mit uns ein paar Dehnungsübungen. Dann geht es los. Immer in Paaren mit vollem Tempo die 200 m Strecke runter und dann gemütlich zurück. Das sollen wir mindestens 6-12 mal wiederholen. Am Anfang läuft es gut, aber dann fallen sie 200 m schon schwer. Ich schaffe 8 Wiederholungen, das ist ganz OK. Locker geht es die 3 km zurück.
Stretching
Stretching

Tempoläufe
Fahrtenspiel

An der Zypernbikestation treffe ich Geri, der bis zum Saisonende aushilft. Leider haben wir beide nicht viel Zeit zum quatschen. Ich habe richtig Hunger und das Frühstück schmeckt heute besonders gut.

Am Nachmittag haben wir Läufer eine extra Stunde Spinning gebucht, doch vorher will ich meine Knochen beim Aquafit lockern. Die Spinningstunde macht Crissi, und die ist einfach nur super. Die ganze Gruppe grölt mit und wir haben 60 min. Spaß. Nach der Stunde sind wir alle groggy und nur Wenige hängen eine Stunde Bodyfit an. Allerdings gehe ich kurz nach 4 noch zum Auslaufen, 30 min und davon die letzten Minuten in den Sonnenuntergang hinein. Das ist einfach nur geil. Claudia und ich quatschen die ganze Zeit über Südafrika unsere gemeinsame Liebe.
Corinna
Lauf in den Sonennuntergang

Sonnenuntergang
Sonnenuntergang

Freitag, 20. November 2009
Nach den Tempoläufen steht heute "lang und langsam" auf dem Programm. Vor der Rezeption stehen schon Wasserflaschen bereit, die mit Namen beschriften sind. Auf der Strecke wird eine Wasserstation aufgebaut, super Idee.
Wasserflaschen
Beschriftete Wasserflaschen

Locker geht es los. Nach etwa 4 Kilometern geht es auf einen kleinen Rundkurs. Es geht auf und ab und der eine Anstieg ist von den meisten Teilnehmern nur im Gehen zu überwinden. Die Wasserstation kommt zur rechten Zeit und nach kurzer Überlegung mache ich mich zum zweiten mal auf den Rundkurs. Gerda und Astrid laufen kurz vor mir und an der Wasserstation treffen wir uns. Zuerst traben wir gemeinsam zurück, aber auf einmal ziehen die Beiden an. Ich wundere mich, bleibe aber bei meinem Tempo. So komme ich kurz nach den beiden im Aldiana an. Da klärt sich aus das Tempo, es ist kurz vor 10 und dann wird das Frühstücksbuffet abgeräumt. So bekommen wir aber alle unser geliebtes Frühstücksomelette.
Langer Lauf
Kleine Runde

Wasserdepot
Wasserdepot

Den Rest des Tages mache ich es mir gemütlich, lese viel und liege einfach nur mit guter Musik am Strand. Unseren Sundowner-Lauf lasse ich mir dann doch nicht entgehen.  


Samstag, 21. November 2009
Mein letzter Tag, den ich mit einer Spinningeinheit beginne. Leider ist es ohne Crissi nur halb so gut. Nach einem gemütlichen Frühstück mache ich mich für unsere letzte Laufeinheit fertig. Heute gibt es einen Spendenlauf zu Gunsten der Kinderkrebsstation in Larnaca. Hierbei sind auch alle Aldianagäste eingeladen. Vor dem Eingang werden die Paare für den Lauf ausgelost. Jedes Team läuft abwechselnd eine Runde und für jede Runde wird 1 € gespendet. Insgesamt werden 20 min. gelaufen. Die Aktion macht irre viel Spaß und es kommt auch einiges an Geld zusammen.
Spendenlauf
Warten auf den Start zum Spendenlauf

Spendenlauf
Auslosung

Das Ergebnis
Das Ergebnis

Danach heißt es schnell duschen, denn Anne mit ihrem Sohn Fritz, Gerda, Thea und ich wollen noch einen Ausflug nach Kourion machen. Anne hat das Auto schon am Vorabend gemietet und hat sich auch als Fahrerin zur Verfügung gestellt. Das ist uns nur Recht, denn wir haben keine Lust auf Linksverkehr. Wir nehmen die Autobahn bis kurz hinter Limassol und dann geht es nach Kourion. Da kommen Erinnerungen an meine Zypernrundfahrt mit dem Rennrad hoch. Kurz vor dem Ziel traue ich kaum meinen Augen, denn da hängen einige Gleitschirme und ein Drachen in der Luft. Von der Ausgrabung selbst können wir die Flieger noch besser beobachten und so sitze ich eine ganza Weile ind er Arena und schaue den Gleitschirmen zu. Natürlich laufen wir auch noch ein wenig umher, bevor wir uns nach Pano Lefkara aufmachen. Dort wollen die Mädels Silberschmuck und Ähnliches kaufen. Leider ist es schon recht spät und so haben viele Läden bereits zu. Außerdem kommt es, wie es kommen mußte. Ich finde natürlich gleich zwei Ringe und ein Armband für mich und die anderen gehen leer aus. Der Ausflug hat uns aber dennoch sehr viel Spaß gemacht, schade, dass mein Urlaub schon fast zu Ende ist.
Gleitschirmflieger
Gleitschirm


Gleitschirmflieger
Gleitschirme

Kourion
Theaterarena

Kourion
Kourion

Pano Lefkara
Pano Lefkara

Um 19 Uhr gibt es den Abschlußabend der Laufwoche. Alle Teilnehmer am Spendenlauf bekommen eine Urkunde und die Teilnehmer der Laufwoche noch ein kleines Weihnachtsgeschenk von Claudia. Mit viel Gequatsche geht es dann zum Essen und so endet eine gelungene Laufwoche für mich auf Zypern.
Abschlussabend
Claudia

Urkunden
Urkunden

Sonntag, 22. November 2009
Mein letztes Frühstück auf der Terasse nehme ich zusammen mit Gerda und Thea ein, die trotz der frühen Stunde (halb Acht) dabei sein wollen. Wir tauschen noch Mailadressen aus und um 8 geht es zum Bus. Dort stehen überraschenderweise auch nClaudia und Bodo zur Verabschiedung. Claudia meint noch:  "Bis zum 2. Mai in Düsseldorf" und ab geht es Richtung Flughafen. Nun kann ich kaum noch zurück. Ich laufe am 2. Mai in Düsseldorf den Marathon und Claudia will im Ziel sein.